Leoma the painter
Ich liebe es, mich im Farbrausch zu verlieren. Wenn die Zeit zum Hier und Jetzt gerinnt, der Moment zum puren Sein kristallisiert und Zufall und Beabsichtigtes wohlwollend aufeinander treffen, sind das glückselige Momente. Im Folgenden erfährst du mehr über meine Malerei.
My art
In meiner Galerie entfaltet sich ein stiller, zugleich vielstimmiger Dialog über drei Jahrzehnte künstlerischen Werdens. Die Räume sind nicht nur Ausstellungsfläche, sondern Chronik und Spiegel meiner inneren und äußeren Wege.
Am Anfang stehen Reiseeindrücke: festgehaltene Orte, flüchtige Begegnungen, Landschaften und Städte, die sich mir eingeprägt haben. Doch schon früh löst sich das Gesehene vom bloß Dokumentarischen und beginnt, sich in eine bildnerische Sprache zu verwandeln, die mehr will als abbilden – sie will erinnern, verdichten, verwandeln.
Mit der Zeit treten die äußeren Wege zurück und machen einer inneren Bewegung Platz. Meine Fantasie beginnt, eigene Bilder zu erzeugen, die sich wie leise Forderungen in mir bemerkbar machen. Ich nenne sie „fantastische Geburten“ – Erscheinungen, die hervorgebracht werden wollen. Aus ihnen entstehen Formen und Szenen, die zwischen Traum und Wirklichkeit schweben.
Was bleibt, ist eine Handschrift, die sich dem Geist der pittura metafisica nähert und zugleich in den Sog des Surrealismus eintaucht: stille Räume voller Rätsel, Figuren ohne eindeutige Zeit, Licht, das eher bedeckt als beleuchtet.
Daneben bleibt immer auch das Porträt als Versuch, das Unaussprechliche eines Gesichts zu fassen und die abstrakte Malerei, in der ich mich frei von Gegenständlichkeit in Farbe, Rhythmus und Bewegung erprobe.
So wird die Galerie zu einem Weg im Spannungsfeld zwischen Außen und Innen.